Träume verstehen

Progression des Seins

Parapsychologische Phänomene

waldJa, es gibt sie, die Psi-phänomene, wie Hellsehen, Telepathie und Wahrträume, mutmaßen die Parapsychologen. Nein alles Quatsch, Einbildung, Lügengeschichten, sagen die Skeptiker. Die Existenz parapsychologischer Phänomene ist umstritten. Auch wenn es für diese Erscheinungen bzw. Erfahrungen noch keine wissenschaftliche Erklärungen gibt, sind sie doch Teil der Erfahrungswelt von vielen Menschen. Berichte von Psi-Phänomene gibt es schon seit Menschengedenken und auch heute machen Menschen allerorts scheinbar übersinnliche Erfahrungen. Die Wissenschaft der Parapsychologie versucht diese Phänomene nicht nur zu beschreiben, sondern im Experiment die Existenz des Übersinnlichen zu beweisen bzw. zu widerlegen. Doch was sind eigentlich Psi-Phänomene?

Psi-Phänomene lassen sich in drei Gruppen einteilen, die ASW-Phänomene, die Psychokinese, Poltergeistphänomene:

1.) Die ASW-Phänomene: Außersinnliche Wahrnehmung oder die Aufnahme von Informationen, die nicht über die bekannten Sinne (Sehen, Riechen, Tasten und Fühlen, Schmecken, Hören, Zeitsinn, Gleichgewichtsinn) erfolgt. Beispiele:

  1. a) Präkognition: z.B. Wahrträume, Prophetische Voraussagen
  1. b) Telepathie: Das Übertragen von psychischen Inhalten (Gedanken, Bilder, Erlebnisse) zwischen Menschen ohne die bekannten Kommunikationskanäle zu benutzen.
  1. c) Hellsehen: Die Fähigkeit eine Gegenstand oder eine Person, eine Situation mit bloßer Geisteskraft in Abwesenheit zu beschreiben.

2.) Psychokinese: Die psychische oder geistige Beeinflussung eines Objekts. Beispiel: Die Beeinflussung eines Würfelwurfs um eine bestimmte Augenzahl zu erreichen.

3.) Poltergeistphänomene: Auch Spukphänomene genannt, umfassen Vorgänge wie die unerklärliche Bewegung von Dingen (Bilder) oder die plötzliche „Selbstzerstörung“ von Gegenständen, laute Knall- oder Klopfgeräusche, elektrische Störungen (das Leuchten oder Ausgehen von Glühbirnen), das Aufflammen von Bränden.

Ergebnisse der parapsychologischen Forschung:

Psi-Phänomene sind wissenschaftlich schwer zu untersuchen. Sie sind ihrem Wesen nach beinahe immer einzigartig und unvorhersagbar. Trotzdem gibt es zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten, die erkennen lassen, dass diese Psi-Effekte Phänomene sind, die im Experiment nachweisbar sind. Die Fähigkeit PSI-Phänomene hervorzurufen ist allerdings nicht steuerbar oder trainierbar, d.h. Psi-Begabte Menschen können diese Begabung nicht gezielt einsetzen. Veränderte Bewusstseinszustände wie Meditation, Hypnose oder Entspannung begünstigen aber das Auftreten dieser Phänomene. Metaanalysen (Statistische Zusammenfassungen einer Vielzahl von Experimenten und Forschungsarbeiten) belegen, dass sich in den Bereichen ASW und Psychokinese schwache aber dennoch robuste Psi-Effekte nachweisen lassen. Die Effekte sind allerdings so gering, dass sich für PSI-Phänomene keine praktische Anwendungen ergeben.

Hans Bender, ehemaliger und einziger Professor für Parapsychologie in Deutschland glaubt aufgrund der Untersuchung von Spuk bzw. Poltergeistphänomene, dass diese in der Regel bei Anwesenheit labiler Personen in einem bestimmten emotionalen Zustand auftreten. Das können die psychischen und körperlichen Belastungen der Pubertät sein, wie aktuelle Konflikte, psychische Labilität, hohe kurzfristige Erregbarkeit (Liebe, Hass, Ekstase, Aggression). Bender betont den „Schabernackscharakter“ des Spuks und dass das Spukgeschehen als unbewusster Hilferuf der Spukauslöser an ihre Mitmenschen verstanden werden könnte.

Wissenschaftliche Erklärungen für Psi-Phänomene

Leider gibt es noch keine allgemein anerkannten theoretischen Modelle, die die Ergebnisse der parapsychologischen Forschung erklären. Die Frage die sich dabei stellt ist: Wie kann ein bestimmter Zustand des menschlichen Bewusstseins ein physikalisches System beeinflussen? Wie lässt sich dieser Zusammenhang zwischen mentalen und physikalischen Prozessen, die aufeinander bezogen sind beschreiben? Da keinerlei Informationsaustausch zwischen dem geistigen und dem physikalischen System nachzuweisen ist, fällt es schwer oder ist es zumindest mit den gegenwärtig akzeptierten physikalischen und wissenschaftlichen Modellen nicht möglich, eine allgemein akzeptable Erklärung für Psi-Phänomene zu finden. Dies um so mehr, da die parapsychologischen Forschungsergebisse vom wissenschaftlichen Mainstream verworfen werden, da die Effekte nicht kausal begründbar sind, bzw. vorhersagbar. Es werden zwar Analogien aus dem Bereich der etablierten Naturwissenschaften für die Erklärung von Psi-Phänomenen herangezogen, aber diese bleiben lediglich Analogien.

Quelle:

Walter von Lucadou (2003): Dimension PSI: Fakten zur Parapsychologie

 

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