|
Traumforschung Tierisch geträumt!
Das Träumen gehört zum Wesen der Säugetiere und auch der Vögel. Sogar Kühe träumen, wenn sie auf der Wiese wiederkäuen. Zumindest ähnelt ihr EEG dem eines Menschen im REM-Schlaf. Und da sich der REM-Schlaf beim Opossum (siehe Bild links) findet, einem lebenden Fossil, das schon über 180 Millionen Jahre die Erde bevölkert, schlussfolgern viele Wissenschaftler, dass somit auch die gundlegenden physiologischen Bedingungen für das Träumen ebenso alt sind.
Hunde regen sich im REM-Schlaf klarer. Der Muskeltonus ist nicht so stark unterdrückt. Bei Hunden können wir also deutlich sehen, dass sie gerade mehr als nur schlafen, sie sind mit sich selbst beschäftigt, sie träumen. Michel Jouvet, der die oben beschriebenen grausamen Experimente mit Katzen durchgeführt hat, hat folgende Hypothese formuliert: Eine Funktion des paradoxen Schlafs, wie der REM-Schlaf noch genannt wird, könnte darin bestehen, das instinktive Verhalten, wie das Jagen, Verteidigen, Angreifen oder Paaren im Schlaf zu schulen, bzw. die entsprechenden neuronalen Netzwerke zu prüfen und zu festigen. Wie das aussieht, wenn ein Hund träumt, etwas oder jemanden verfolgt oder vielleicht flüchtet, zeigt uns sehr eindrücklich Bizkit in seinem Youtube-Video. Bei diesem Hund ist anzunehmen, dass die Lähmung der Muskeln im REM-Schlaf nicht funktioniert. Möglicherweise leidet er unter dem sogenannten Schenck-Syndrom, also dem Ausagieren von Träumen.
Mein Buchtipp zum Thema Schlaf und Träumen: Die wundersame Welt des Schlafes
Sind Sie registriert bzw. angemeldet? Dann können Sie die Kommentarfunktion nutzen. © 2010 Markus Salhab |





Haben Sie Ihren Hund beim Schlafen schon mal genauer beobachtet? Dann ist Ihnen bestimmt aufgefallen, dass er manchmal seine Beine, Ohren und Barthaare bewegt, manchmal winselt er auch, scheint ansatzweise zu bellen oder mit dem Schwanz zu wedeln. Es lässt sich kaum anders erklären: Der Hund durchlebt etwas, das uns ans 



