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Liebe Traumbeere,
ich schreibe mal auf, was mir so spontan einfällt:
Interessant ist, dass der Notarzt in deine Wohnung kommt, ohne, dass es dafür irgendeinen Anlass gab, ja und vor allem, das dich dies überhaupt gar nicht freut oder passend erscheint.
Gab es denn im Vorfeld des Traums eine Situation, in der du dich entmündigt gefühlt hast, oder nicht ernst genommen gefühlt hast. Der Notarzt verweist hier vielleicht auf einen Mann, der über dich verfügt, ohne sich einfühlsam zu verhalten?
Gibt es denn ähnliche Situationen in deinem Leben, in denen du dich ganz ähnlich unterwürfig erlebst?
Wie hättest du dich im Traum gerne verhalten? Was hättest du tun müssen, damit es für dich annehmbar wäre?
Der Traum erzählt wohl eine Geschichte, in der es darum geht, wie viel Nähe du anderen gewährst und wie sie sich dabei verhalten sollten. Der Traum verweist darauf, dass du dahingehend sehr offen bist und viel zulässt. Was hättest du zu befürchten, wenn du dem Notarzt deine Sicht der Dinge schilderst?
Der Traum erzählt aber auch vom geheilt werden und auch von dem Wunsch sich anderen hinzugeben, jemandem zu folgen, sich beschützt und sicher zu fühlen.
Was verbindest du mit einem Notarzt? Wir "Kranke" sehen in einem Notarzt eine Autorität, die genau weiß, wie man sich in bestimmten Situationen verhalten muss, um zu überleben. Empfindest du das genauso? Was assoiierst du mit dem Notarzt.
Das Bewusstsein wieder schenken erinnert mich daran, das ein wichtiges Ziel im Leben ist, sich über sich selbst und andere bewusst zu werden. Kritisch zu sein, Reflektiert zu sein, Wach zu sein usw.
Ist dies gerade ein Entwicklungsziel, das du anstrebst?
Und wie sieht es mit dem Älterwerden aus? Welchen Stellenwert nimmt dies gerade in deinem Leben ein?
Gruß Sigmund
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